Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Neupolsterung antiker Möbel

Gewähltes Thema: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Neupolsterung antiker Möbel. Begleite uns auf eine inspirierende Reise vom wackligen Dachbodenfund zum zeitlosen Lieblingsstück – mit bewahrter Geschichte, behutsamer Technik und greifbarer Freude an jedem sorgfältigen Stich.

Zustand des Rahmens prüfen

Teste Verleimungen, suche nach Holzwurmlöchern und achte auf rissige Zargen. Wackle sanft an Armlehnen und Rücken, um Spiel zu erkennen. Notiere Reparaturstellen. Wenn etwas knarzt, versuche die Ursache zu lokalisieren, bevor du Polsterarbeiten beginnst, damit später alles sicher und langlebig hält.

Werkzeuge und Materialien zusammenstellen

Lege Tack-Zieher, Polsternägel, Klammerentferner, Gurtband, Jute, Sackleinen, Sprungfedern, Polsterkordel, Rosshaar, Schaum, Staubschutzstoff, Textilkreide, Ledernadeln und starken Faden bereit. Ein Magnetarmband für Nägel und Handschuhe erleichtern die Arbeit enorm und verhindern schmerzhafte Überraschungen.

Dokumentation und Kennzeichnung

Fotografiere jede Ansicht, bevor du etwas entfernst. Nummeriere Leisten, nagereihen und Stoffteile mit Kreide und Klebezetteln. Bewahre alte Borten und Bezugstücke in beschrifteten Beuteln auf. Später dienen sie als exaktes Schnittmuster und erinnern an die ursprüngliche Verarbeitungsschablone des antiken Möbels.

Demontage: Schonend und systematisch

Arbeite mit Tack-Zieher und kleiner Zange, Schritt für Schritt entlang der Reihen. Nutze eine magnetische Schale für entfernte Nägel. Trage Schutzbrille und Handschuhe, damit rostige Spitzen keine Gefahr darstellen. Reiße niemals ruckartig, um Holzfasern und Leisten nicht zu spalten.

Demontage: Schonend und systematisch

Beschrifte jedes Stück mit Pfeilen für Fadenlauf und Notches für Passpunkte. Bügle vorsichtig niedrige Hitze über die Teile, um Falten zu glätten. So überträgst du spätere Schnittlinien präziser auf neuen Stoff und vermeidest teure Verschnitte beim Zuschneiden.

Demontage: Schonend und systematisch

Schüttle Rosshaar über einem Tuch aus, klopfe Staub heraus und schaue, ob Elastizität vorhanden ist. Bröseliger Schaum gehört ersetzt, natürlicher Faserflaum lässt sich auffrischen. Dokumentiere Schichtaufbau, damit du den historischen Sitzkomfort möglichst authentisch wiederherstellst.

Unterbau erneuern: Gurtung, Federn, Sackleinen

Spanne Jutegurte mit der Gurtschranke straff über Sitz- und Rückenflächen. Verwebe im Schachbrettmuster, damit die Last gleichmäßig verteilt wird. Sichere Enden mit dreifacher Fixierung und kontrolliere die Spannung nach einigen Minuten erneut, damit später nichts nachgibt.

Unterbau erneuern: Gurtung, Federn, Sackleinen

Richte Federhöhen aus und verwende das Achtpunkt-Anbinden mit starkem Leinenzwirn. Setze feste Knoten, führe die Schnüre über Kreuz und halte die Krone der Federn gleichmäßig. So entsteht ein ruhiger, federnder Sitz ohne kippelige Druckpunkte oder störendes Knarzen im Gebrauch.

Unterbau erneuern: Gurtung, Federn, Sackleinen

Lege Sackleinen über Federn, sichere rundum und baue mit Kokosfaser sowie Kordel eine definierte Kantenrolle. Arbeite mit Blindstichen und festem Zug. Diese traditionelle Kontur verleiht antiken Stühlen jene elegante Sitzlinie, die man sprichwörtlich schon im Profil erkennt.

Unterbau erneuern: Gurtung, Federn, Sackleinen

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Zuschneiden und Anpassen des Bezugs

Lege das Hauptmotiv mittig auf Sitz und Rücken, markiere mit Kreide Hilfslinien und prüfe die Symmetrie an Nähten und Kanten. Ein gerader Fadenlauf verhindert spätere Verzüge. Nimm dir Zeit für eine Trockenprobe, bevor du endgültig fixierst oder schneidest.

Zuschneiden und Anpassen des Bezugs

Schneide Schrägstreifen, umspüle die Kederschnur und steppe mit passendem Fuß. Achte auf gleichmäßige Stärke und verjüngte Enden. In Ecken hilft Einknipsen gegen Faltenwurf. Der Keder rahmt antike Konturen edel ein und verbirgt gleichzeitig winzige Ungenauigkeiten.
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